„Nutzen Sie unsere Anwaltskanzlei als Ihr internes Hinweisgebersystem in Österreich“

Wir sind Ihr verlässlicher Partner als interne Meldestelle (internes Hinweisgebersystem nach dem HinweisgeberInnenschutzgesetz (HSchG)). Wir bieten diesen Service über unseren Sitz in Hallein (bei Salzburg) für ganz Österreich an und über unseren Sitz in Potsdam (bei Berlin) für Deutschland.
Profitieren Sie von unserem unkomplizierten Service.
Indem Sie unsere Kanzlei als interne Meldestelle beauftragen, erfüllt Ihr Unternehmen sämtliche Voraussetzungen nach dem HinweisgeberInnenschutzgesetz in Bezug auf Ihre interne Hinweisgeberstelle und damit sind Sie und Ihre Beschäftigten ohne weiteren Aufwand wie z.B. zusätzliche Softwareimplementierung etc. auf der sicheren Seite.
Unsere Konditionen sind:
- Günstiger jährlicher Pauschalpreis je nach Beschäftigtenzahl (ab 300 EUR zzgl. USt.) Die ausführliche Berechnung des Preises finden Sie unter [Unsere Preise]
Unsere Leistungen umfassen …
… ALLES nach dem HSchG erforderliche.
Wir betreiben für Ihr Unternehmen die Meldekanäle und führen das Verfahren gemäß § 13 HSchG durch. Dies bedeutet konkret:
- Wir bestätigen der hinweisgebenden Person den Eingang einer Meldung spätestens nach sieben Kalendertagen ab Eingang der Meldung.
- Wir prüfen, ob der gemeldete Verstoß in den sachlichen Anwendungsbereich nach § 3 HSchG fällt.
- Wir halten mit der hinweisgebenden Person Kontakt.
- Wir prüfen, soweit möglich, die Stichhaltigkeit der eingegangenen Meldung und geben Ihrem Unternehmen Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise.
- Wir ersuchen die hinweisgebende Person erforderlichenfalls um weitere Informationen.
- Wir geben der hinweisgebenden Person innerhalb der Frist des § 13 IX HSchG
Rückmeldung (soweit hier keine rechtlichen Gründe entgegenstehen). Die Rückmeldung umfasst die Mitteilung geplanter sowie bereits ergriffener Folgemaßnahmen Ihres Unternehmens sowie die Gründe für diese. - Hinsichtlich der angemessenen Folgemaßnahmen nach § 5 Z. 3 HSchG kontaktieren wir die betroffenen Personen oder Arbeitseinheiten Ihres Unternehmens oder geben das Verfahren zwecks weiterer Untersuchungen an Ihr Unternehmen ab.
Häufige Fragen zum internen Hinweisgebersystem
Muss mein Unternehmen ein internes Hinweisgebersystem einrichten?
Ja, wenn Ihr Unternehmen 50 oder mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Das ergibt sich aus § 11 HSchG. Die Übergangsfristen sind abgelaufen, für Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten seit Dezember 2023.
Darf eine externe Anwaltskanzlei das interne Hinweisgebersystem betreiben?
Ja. Das HSchG lässt ausdrücklich zu, dass ein Dritter die interne Stelle für Ihr Unternehmen betreibt. „Intern“ meint den Meldeweg für Ihre eigenen Beschäftigten, nicht den Ort, an dem Hinweise bearbeitet werden. Eine Kanzlei als externe Ombudsstelle oder Vertrauensanwalt ist deshalb eine verbreitete und sehr praktikable Lösung. Die Verantwortung für die Folgemaßnahmen bleibt bei Ihrem Unternehmen.
Warum ist es unkomplizierter, einen Rechtsanwalt, also einen externen Ombudsmann, als Meldestelle zu haben?
Weil Ihr Unternehmen dann keinen der Bausteine selbst aufbauen muss, die das HSchG an ein internes Hinweisgebersystem stellt. Die zuständigen Personen müssen unparteiisch und unvoreingenommen arbeiten und dürfen in keinen Interessenkonflikt geraten. Die Identität der Hinweisgeberin oder des Hinweisgebers ist nach § 7 HSchG zu schützen, Hinweise sind nach § 9 HSchG zu dokumentieren und aufzubewahren, und die Fristen von sieben Kalendertagen und drei Monaten laufen auch während Urlaub und Krankheit weiter. Intern bedeutet das Schulungen, Vertretungsregeln, eine abgeschottete Ablage und eine datenschutzrechtliche Prüfung.
Das ist der entscheidende Punkt. Ein Rechtsanwalt bringt Fachkunde, Unabhängigkeit und die berufliche Verschwiegenheit bereits mit. Beschäftigte wenden sich in der Praxis deutlich eher an eine externe Ombudsperson als an einen Kollegen aus der Personalabteilung. Genau dieses Vertrauen entscheidet darüber, ob ein Hinweis bei Ihnen ankommt oder beim Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung. Für Ihr Unternehmen bleiben am Ende ein fester Jahrespreis und ein Ansprechpartner.
Was kostet die anwaltliche Meldestelle?
Sie zahlen einen festen Jahrespreis ab 300 EUR zzgl. USt., gestaffelt nach der Zahl Ihrer Beschäftigten. Fallpauschalen oder Stundenabrechnungen für eingehende Hinweise berechnen wir nicht. Die vollständige Staffel finden Sie auf unserer Preisseite.
Brauchen wir zusätzlich eine Hinweisgebersoftware?
Nein. Das HSchG schreibt kein bestimmtes technisches System vor. Die erforderlichen Meldekanäle stellen wir für Ihr Unternehmen bereit, eine eigene Software oder Whistleblowing-Hotline müssen Sie daneben nicht anschaffen.
Wie läuft ein Hinweis bei uns ab?
Wir bestätigen der hinweisgebenden Person den Eingang spätestens nach sieben Kalendertagen. Danach prüfen wir, ob der Hinweis in den Geltungsbereich des § 3 HSchG fällt und ob er stichhaltig ist. Ihr Unternehmen erhält von uns eine Empfehlung zum weiteren Vorgehen. Spätestens nach drei Monaten bekommt die hinweisgebende Person eine Rückmeldung zu den Folgemaßnahmen, wie es § 13 HSchG verlangt.
Was droht, wenn kein internes Hinweisgebersystem besteht?
Hier unterscheidet sich Österreich deutlich von Deutschland. Das HSchG sieht für das bloße Fehlen eines internen Hinweisgebersystems keine Verwaltungsstrafe vor. Entwarnung ist das trotzdem nicht. Verwaltungsstrafen bis 20.000 EUR, im Wiederholungsfall bis 40.000 EUR, drohen nach § 24 HSchG etwa bei Vergeltungsmaßnahmen gegen Hinweisgeber oder bei Verletzung der Vertraulichkeit. Ohne internes System wenden sich Beschäftigte zudem direkt an die externe Stelle beim Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK).
Kann eine Stelle für mehrere Gesellschaften einer Unternehmensgruppe tätig sein?
Ja. Wir übernehmen die Aufgabe auch als gemeinsame Konzernmeldestelle. Einzelheiten finden Sie auf unserer Seite zur Konzernmeldestelle.
Wer steht hinter der anwaltlichen Meldestelle?
Die Meldestelle wird von der Rechtsanwaltskanzlei Matutis betrieben. Für Österreich sind wir über unseren Standort in Hallein bei Salzburg tätig, für Deutschland über unseren Sitz in Potsdam. Verantwortlich ist Rechtsanwalt Cornelius Matutis, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz mit über 20 Jahren Erfahrung in der Beratung von Unternehmen. Als Rechtsanwälte sind wir zur beruflichen Verschwiegenheit verpflichtet, was das Vertrauen der Hinweisgeber spürbar stärkt. Unternehmen mit Sitz in Deutschland oder der Schweiz finden unser Angebot unter anwaltliche-meldestelle.de und anwaltliche-meldestelle.ch.
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